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Donnerstag, 13. November 2014

Dresdner Fernsehturm in Wachwitz soll wieder für Besucher zugänglich werden



Eines der Wahrzeichen in der Landeshauptstadt Sachsens ist ohne Frage der Fernsehturm Dresden. Der in den Jahren 1963 bis 1969, nach Entwürfen der Architekten Kurt Nowotny, Hermann Rühle und Johannes Braune und unter Leitung des VEB BMK Kohle und Energie, ­errichtete Fernsehturm in Wachwitz ist stolze 252 m hoch. Zu DDR-Zeiten war der, in seiner Form einem Sektglas gleichende, Fernmeldeturm für Besucher zugänglich und eines der schönsten touristischen Ausflugsziele Dresdens.

Dresdner Fernsehturm für Besucher wieder zugänglich
Fernsehturm in  Dresden Wachwitz von Leuben - Abzweig Reick - aus gesehen

Im Inneren des 7300 Tonnen schweren Sendeturms befinden sich 750 Treppenstufen, die bis zur Turmkanzel hinauf führen. Diese mussten die Besucher des Dresdner Fernsehturms damals nicht unbedingt erklimmen. Es gab immerhin zwei Personenaufzüge (Fahrstühle), mit denen es in schwindelerregenden 145 m Höhe ging, wo sich das zweistöckige Restaurant des Fernsehturms befand. Von der in 148 m Höhe gelegenen, rundum verlaufenden, Aussichtsplattform konnten die Besucher einst einen fantastischen Panoramablick genießen. 

Ausflugsziel Dresden
Auf diesem Foto ist der Dresdner Fernsehturm in der Ferne zu sehen (markiert im Fenster)
Seit 1991 ist der Fernsehturm im Dresdner Stadtteil Wachwitz leider für Besucher nicht mehr zugänglich. Aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Was viele Bewohner der Landeshauptstadt Sachsens bis heute bedauern.

Ich selbstverständlich ebenso, da ich in meiner Kindheit mit meinen Eltern und Großeltern des Öfteren die himmlische Aussicht als auch die typisch sächsischen Köstlichkeiten (u.a. die berühmte Eierschecke) im Turm-Café genießen konnte.

Meinen Kindern und den Nachkommen anderer Dresdner blieb dieses Highlight, von hoch oben über ganz Dresden zu blicken, bis heute versagt. Ebenso den Touristen der sächsischen Landeshauptstadt, die den markanten Funkturm nur von außen besichtigen dürfen. 


Förderverein Fernsehturm Dresden e.V. startet neue Petition und bittet um Unterstützung 

Zweitgrößter Fernsehturm Ostdeutschlands
Damit in dem zweithöchsten Fernsehturm Ostdeutschlands alsbald wieder Leben herrscht, das Turm-Café von Gästen gestürmt wird und Touristen einen einzigartigen Panoramablick über das Elbtal und die Dächer Dresdens genießen können, bedarf es der Unterstützung aller Bürger Deutschlands.

Am 07.10.2014 feierte der Fernsehturm im Dresdner Stadtteil Wachwitz seinen 45. Jahrestag. Traurig, denn es kamen keine Besucher, die dem „Telespargel“ gratulierten. Das 50. Jubiläum soll deswegen umso schöner werden, mit vielen Gästen aus aller Welt. Dafür setzt sich der Förderverein Fernsehturm Dresden e.V. unermüdlich ein. 

Wenngleich auch eine erste Open-Petition nichts brachte, so geben die Vereinsmitglieder noch lange nicht auf. Sie starteten einen neuerlichen Versuch, um zu retten, was zu retten ist. Die Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms, spätestens zum 50. Ehrentag, ist das Ziel des Vereins. 

Deswegen gibt es nunmehr eine weitere Petition online, die an Herrn Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsens und Landesvorsitzender der sächsischen CDU, gerichtet ist. Wenn Sie des Öfteren auf Dresden-Reise sind, dürfte Ihnen das Anliegen des Fernsehturm-Fördervereins nicht gleichgültig sein.Wir wollen den Dresdner Fernsehturm wieder als touristisches Ausflugsziel für unsere Region fordert der Förderverein. Sie auch? Dann unterzeichnen Sie die open-Petition online, denn jede Stimme zählt!

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