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Samstag, 10. Mai 2014

Dresdner Sehenswürdigkeiten – die künstliche Ruine in Pillnitz



neugotische Ruine PillnitzDas legendäre Schloss Pillnitz samt der wunderschön gestalteten, weitläufigen Parkanlage mit Teichen und Pavillons im gleichnamigen Stadtteil von Dresden, kennt jeder Tourist und Bewohner der Stadt. Die neogotische Ruine aus dem Jahre 1785, die auf dem Schlossberg steht, wird nur im zweiten Atemzug erwähnt, wenn von den Dresdner Sehenswürdigkeiten die Rede ist. Dabei hat die künstliche Ruine in Pillnitz, denn um eine solche handelt es sich bei diesem verwitterten Romantikbau, durchaus viel Charme.

Neogotische Ruine hoch über dem Friedrichsgrund


Friedrichsgrund in Pillnitz

Die Pillnitzer Ruine liegt oberhalb vom Friedrichsgrund. Dieser ist ebenfalls unter dem Namen Meixgrund bekannt, ca. 1,5 km lang und auf der rechten Seite der Elbe gelegen. Kein Geringerer als Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen war Namenspatron für den Dresdner Grund, der sich im malerischen Seitental zwischen Loschwitz und Pillnitz bis hin zur Meixmühle erstreckt. 

Der Friedrichsgrund ist ideal für idyllische Wanderungen und längere Spaziergänge geeignet. Sie müssen nicht unbedingt entlang des Friedrichsgrundbaches wandern, um das künstlich erschaffene Bauwerk auf dem Schlossberg Pillnitz, von dem heute nur noch ein Rest vorhanden ist, zu erreichen. 


 
romantisches Ausflugsziel Dresden
romantische Ruine in Pillnitz auf dem Schlossberg




 
Ein- und Aussichten


Schlosspark Pillnitz im März 2014

Nach einem beschaulichen Bummel durch den prachtvollen Schlossgarten Pillnitz, in dem eine der ältesten Kamelien der Welt zu bewundern ist, können Sie gleich in Richtung der Weinberge schlendern. Der mühelose Aufstieg lohnt sich, da Sie von der der künstlichen Ruine aus eine atemberaubend schöne Aussicht auf Pillnitz genießen können. 

Aussicht von der Ruine auf dem Schlossberg zum Pillnitzer Schloss

Das verwitterte Gemäuer, mit großzügigen Spitzbogenfenstern (nunmehr ohne Verglasung) und einem hübschen Ecktürmchen, wurde auf Wunsch von Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen an jener Stelle errichtet, an der sich einst eine mittelalterliche Befestigungsanlage befand. Deren Grundmauern dienten quasi als Fundament für die im Stil der Neogotik errichtete Ruine in Pillnitz, welche vermutlich nach den Plänen des Dresdner Architekten Johann Daniel Schade gebaut wurde.

das zerfallene Innere der neugotischen Kunstruine


Romantisches Ausflugsziel in Dresden 


Feuerstelle in der Mitte der neugotischen Ruine

Vielleicht suchen Sie einen verträumten Ort in Dresden für Ihre erste Liebeserklärung oder für den Heiratsantrag? In dem Fall ist die künstlich angelegte Ruine auf dem Pillnitzer Schlossberg  - der ebenfalls als Ruinenberg betitelt wird - oberhalb vom malerischen Friedrichsgrund wie geschaffen dafür. Gegen Küsse unterm Mistelzweig ist nichts einzuwenden, ebenso wenig gegen ein romantisches Picknick mit prickelnden Sekt.






Pillnitz Dresden
Burgromantik
Romantisches Ausflugsziel Dresden

Sie dürfen die gotische Kunstruine in Sachsens Landeshauptstadt selbstverständlich jederzeit, ohne besonderen Anlass, aufsuchen. Ein Ausflug nach Pillnitz zur künstlichen Ruine lohnt vor allem bei schönem Wetter, wenn die Sicht klar ist. Verbinden Sie die Besichtigung gleich mit einer gemütlichen Wanderung durch den romantischen Friedrichsgrund und genießen Sie die Idylle.

 



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