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Freitag, 29. November 2013

Der Striezelmarkt in Sachsens schönster Weihnachtsstadt



Fotografie Kerstin Schuster
Striezelmark Dresden 2013

Alle Jahre wieder, pünktlich im Advent, lädt der Striezelmarkt auf dem Altmarkt in Dresden zum fröhlichen Weihnachtsbummel ein. Auch im Jahr 2013 öffnete Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt am 27. November. Auf das Highlight in der Adventszeit muss Sachsens schönste Weihnachtsstadt nicht verzichten. 

Seit 1434 lädt der Dresdner Striezelmarkt zur Weihnachtszeit die kleinen und großen Besucher ein. Jahr für Jahr kommen mehr Gäste aus dem In- und Ausland in die Kunst- und Kulturstadt an der Elbe, um dem ältesten Weihnachtsmarkt der BRD einen Besuch abzustatten. 

Fotografie Kerstin Schuster
Begehbarer Schibbogen auf dem Dresdner Striezelmarkt

Woher kommt der Name Striezelmarkt? 

Den Namen verdankt der traditionelle Weihnachtsmarkt dem „Striezel“. So wird der Weihnachtsstollen - ein längliches Backwerk aus Hefeteig - im Mittelhochdeutschen genannt wird. Der echte Dresdner Stollen wird in ca. 130 Konditoreien / Bäckereien in Dresden und Umgebung hergestellt. Das streng gehütete Originalrezept, was den Dresdner Christstollen so einzigartig schmackhaft macht, wird dort von Generation zu Generation weitergeben. Weil der Striezel einfach zu Weihnachten dazugehört, und diese Köstlichkeit in der Landeshauptstadt Sachsen einen besonderen Stellenwert einnimmt, wird er wie ein Star gefeiert. Dem Striezel wurde sogar ein Ehrentag eingeräumt. Seit 1994 gibt es nunmehr schon das beliebte Dresdner Stollenfest.    

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Glühwein, Pfefferkuchen, Bratapfel, Riesenrad und Lichterglanz

Bis zum 24. Dezember duftet es auf dem beliebten Weihnachtsmarkt in Dresden nach Pfefferkuchen, Bratwurst, Glühwein und allerlei weihnachtlichen Gewürzen. Das Riesenrad dreht sich und bietet aus der Gondel von oben eine wunderschöne Aussicht über die zauberhafte Dresdner Altstadt im weihnachtlichen Lichterglanz.

Fotografie Kerstin Schuster
Hüttenzauber und Riesenrad

Fotografie Kerstin Schuster
Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle
Kein Weihnachtsmarktbesuch in Dresden geht vorüber, ohne wenigstens eine Tasse des leckeren Glühweins probiert zu haben. Den gibt es selbstverständlich in der traditionellen Striezelmarkt-Tasse. Das heiße Getränk ist nur den Erwachsenen vorbehalten. 
Für die kleinen Besucher gibt es heißen Kakao, Tee in allen erdenklichen Sorten, Pulsnitzer Pfefferkuchen und natürlich leckere Zuckerwatte. Die mutet tatsächlich fast wie der Rauschebart des Weihnachtsmanns an.
Bratäpfel dürfen in der Adventszeit nicht fehlen. Die werden auf dem Dresdner Striezelmarkt ebenso angeboten wie kandierte Äpfel, köstliche Krapfen und andere Leckereien aus Sachsen. Herzhaft oder süß? Egal! Verhungern und verdursten muss kein Gast, der den Striezelmarkt auf dem Altmarkt in Dresden besucht.   

 
Weihnachtsmusik liegt in der Luft 

Nicht immer geht es auf Deutschlands ältesten Weihnachtsmarkt nur der Nase nach. Ohren auf und lauschen heißt es überdies, wenn die Knaben des Dresdner Kreuzchores wie die Engelein singen und den Striezelmarkt feierlich eröffnen. Was am 27.11. 2013 bereits geschehen ist.

Fotografie Kerstin Schuster
Dresdner Geschichtenbühne
Auf Weihnachtsmelodien, Orgelkonzerte und musikalische Events müssen die Striezelmarktbesucher trotzdem nicht verzichten. Überall singt es und klingt es in der sächsischen Weihnachtsstadt ganz fein. 
Aurora Lacasa, die Exfrau von Frank Schöbel, läutet am 14.12.2013 mit ihrem Konzert auf der Dresdner Geschichtenbühne die schöne Weihnachtszeit ein.   
Die unterschiedlichsten Ensembles sorgen überdies für stimmungsvolle Weihnachtskonzerte, liebliche Melodien und besinnliche Weisen. Prominente singen Weihnachtslieder. Linda Hesse gibt sich am 15.12.2013 auf der Geschichtenbühne die Ehre. Auch in diesem Jahr wird das beliebte „Weihnachtsoratorium auf dem Notenblatt“ nicht fehlen.    


Märchenzauber, Weihnachtsmann, Wichtel und Pflaumentoffel

Fotografie Kerstin Schuster
Weihnachtsmärchen
Märchenhaft geht es auf dem Weihnachtsmarkt fast überall zu. Nicht nur auf der Dresdner Geschichtenbühne, auf der sich täglich der Weihnachtsmann blicken lässt und die Striezelmarkt-Besucher auf die Adventszeit einstimmt. Außerdem werden auf der Geschichtenbühne Lieder zum Fest, Geschichten, Bräuche und lebendige Traditionen präsentiert. Zu den traditionellen Figuren des ältesten Weihnachtsmarktes in Deutschland gehört auch der Pflaumentoffel. 

Märchenstunden finden zudem im Märchenhaus statt. Diesbezüglich ist eine Anmeldung erforderlich. Die Märchenstunde findet täglich von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Von 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr werden im Märchenhaus Striezelmarktgeschichten erzählt. 
Auf Schritt und Tritt begegnen den kleinen und großen Besuchern Märchenfiguren. Großmutter Fuchs ist zu sehen, die ein dickes Märchenbuch in den Händen hält und den kleinen Mäusen, zu ihren Füßen Weihnachtsgeschichten vorliest.

 
Fotografie Kerstin Schuster
Märchenstunde

Fotografie Kerstin Schuster
für kleine Mäuse

Die kleinsten Besucher des Dresdner Striezelmarkts können sich am „Bahnhof Märchenwald“ einfinden. Dort geht es mit der Kindereisenbahn durch die zauberhafte Welt der Märchen. 

 
Fotografie Kerstin Schuster
Bahnhof Märchenwald

Wichtel sitzen auf dem Dach des Wichtelkinos und laden täglich zur Vorstellung in ihre gemütliche Filmhütte ein. Außer Trickfilmen flimmern Animationsfilme über die Leinwand. Alte DEFA-Klassiker, wie der beliebte Zeichentrickfilm „Alarm im Kasperletheater“ aus dem Jahre 1960 und das Weihnachtsmärchen von der „Weihnachtsgans Auguste“, stehen gleichfalls auf dem Wichtelkino-Plan.   

Fotografie Kerstin Schuster
Fotografie Kerstin Schuster 
Das Pflaumentoffelhaus kann nicht verfehlt werden. Kinder haben hier die Möglichkeit unter fachkundiger Aufsicht zu werkeln und kleine Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern zu basteln. 
Im Pflaumentoffelhaus auf dem Dresdner Striezelmarkt liegt und steht alles griffbereit, was fleißige Handwerker benötigen, um schöne Dinge zu fertigen. Jeden Abend schaut der Weihnachtsmann dort vorbei, um mit den kreativen Kids zu musizieren, zu quatschen und natürlich nebenbei die Wunschzettel entgegenzunehmen. 

Fotografie Kerstin SchusterWie es sich für einen märchenhaften Weihnachtsmarkt gehört, darf auch das Knusperhäuschen nicht fehlen. Darin wohnt keineswegs die böse Hexe, die Hänsel und Gretel in die Falle lockt. Im Knusperhaus auf dem Altmarkt in Dresden können Kinder nach Herzenslust Pfefferkuchen hübsch verzieren. Hänsel und Gretel stehen gerne zur Seite, wenn die Kleinen dabei Hilfe benötigen. In der Weihnachtsbäckerei können sich die Großen nach Herzenslust austoben und backen, backen, backen.

Damit das Warten bis zum Heiligen Abend nicht zu lange dauert, gibt es natürlich 2013 wieder einen großen Weihnachtskalender. Wer sehen möchte, was sich hinter den 24 Türchen verbirgt, sollte sich ab dem 1.Dezember täglich auf dem Dresdner Striezelmarkt einfinden, um live dabei zu sein, wenn der Weihnachtsmann pünktlich um 16:15 Uhr erscheint, um ein Adventskalenderfenster zu öffnen.  




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